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Zur Maske/Maskentragepflicht

Noch stecken wir wohl mittendrin, in der ganzen leidigen Sache mit Corona. Niemand von uns findet das toll, jeder ist langsam genervt und es ist einfach nur mühsam, keine Frage. Dennoch gibt es unterschiedliche Arten, der Sache (vor allem der Maske)  zu begegnen.

Ja, auch bei uns gilt Maskenpflicht

Ich mag keine Masken, mochte sie noch nie. Der freie Blick in ein Gesicht, bei dem ich auch die Mimik erkennen kann, ist für mich unbezahlbar. Ich kann nur aufgrund der Augen nicht feststellen, wie jemand drauf ist. Und oftmals verschlucken die Masken Worte irgendwie, sodass bei mir vieles nur noch als Genuschel ankommt. Ganz klar - die Masken sind blöd. 

Allerdings hat der Kanton Zürich nun eben eine Maskenpflicht verordnet. Für alle Läden und neu auch sonst überall im öffentlichen Raum. Das bedeutet also auch, dass bei uns im Ladengeschäft Masken Pflicht sind, keine Diskussion.

 

Nur kurz, als Ausnahme...

Ein wenig fassungslos macht es mich schon zu sehen, wie oft bei uns Kunden ins Geschäft kommen, die denken, für sie gelte diese Regelung nicht. "Nur kurz...", "ich muss nur rasch etwas holen..." oder "meine Maske ist unten im Auto..." sind die bei uns im Moment am meisten gehörten Sätze, scheint es manchmal. Dabei entscheiden diese Kunden für unsere Mitarbeiter gleich mit, ob die Maske schützt oder nicht. 

 

Keine Entmündigung - ich entscheide selbst

Ich verstehe den Gedanken der Autonomie und auch in mir macht sich manchmal etwas Trotz breit, ich gestehe es. Ich finde auch, dass ich alt genug bin, selbst zu entscheiden, was ich tue und was nicht. Und natürlich gilt das auch für diese Masken - auch da will ich selbst entscheiden, ob ich sie trage oder nicht.

Vor allem eben auch, weil ich in die Gesichter sehen will und klare Worte hören.

Aber darf ich denn auch gleich für mein Umfeld mit entscheiden? Würde ich damit nicht deren Autonomie untergraben, also genau das tun, wogegen ich mich persönlich wehre?

 

Richtig oder nicht - ganz egal

Ob es richtig ist, die Maske tragen zu müssen, ist also gar nicht das Thema. Es gehört definitiv nicht zu unserer Kernkompetenz, das nötige medizinische Wissen zu dieser Frage aufzubringen. 

Wir finden, dass es ganz egal ist, welche Meinung man dazu hat. Man hält sich im Moment ganz einfach an diese Weisung, denn vielleicht gibt es im Umfeld ja Menschen, die Angst haben und die Maske aus Sicherheitsgründen tragen möchten. Es kostet uns nichts, solidarisch zu sein. Und es kostet uns auch nichts, Regeln zu befolgen. 

Wir verlieren noch nicht einmal Würde, wenn wir nicht zum Boykott aufrufen. Das einzige, was wir verlieren, ist der freie Blick ins nette Gesichter unserer Kunden. Und auch wenn wir das schade finden, halten wir uns einfach an die Maskenpflicht und hoffen wie wir alle, dass der ganze Spuk irgendwann vorüber sein möge.

Danke, wenn auch Sie sich dran halten!

 

 



08.09.2020

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